[DE] FNAF X: Bonnies Neuer Angriff Ep. 9.2
Sie hatte ihn getroffen. Aber hatte sie ihn aufgehalten? Oder nur noch wütender gemacht?
Ihr Knöchel brannte. Sie musste diesen Moment nutzen. Der rote Lichtschimmer in der Ferne schien jetzt ihre einzige Rettung.
Elara versuchte, sich aufzurichten, doch in diesem Moment hörte sie ein wütendes, kehliges KNURREN direkt hinter sich. Das hatte sie nicht besiegt. Bonnie war wieder auf den Beinen.
Der Schmerz in ihrem Knöchel wurde unerträglich, als sie versuchte, sich zu drehen. Bonnies massiver Körper, zerfetzt und entstellt, stürzte sich auf sie. Sie konnte seine glühenden roten Augen in der völligen Dunkelheit spüren, bevor sie sie sah. Er war schneller als zuvor, angetrieben von roher, mechanischer Wut.
Elara schrie auf, als Bonnie sie mit seiner verbliebenen Hand packte. Seine kalten Metallfinger bohrten sich in ihren Arm, zerrten sie hoch. Sie spürte, wie ihre Haut unter dem Druck knirschte, als würde sie jeden Moment zerreißen. Der Geruch von altem Öl und Verwesung erfüllte ihre Nasenlöcher, überwältigte sie.
„Du… darfst… nicht… entkommen…“ knurrte eine verzerrte, mechanische Stimme, die aus Bonnies beschädigtem Kopf kam. Es war nicht das gleiche geisterhafte Flüstern der Marionette, sondern eine tiefere, rohere Vibration, die ihre Knochen erschütterte.
Elara strampelte verzweifelt, trat mit den Füßen und versuchte, sich aus seinem eisernen Griff zu befreien. Sie sah im Augenwinkel den roten Lichtschimmer in der Ferne – so nah und doch so unerreichbar.
Bonnie hob sie hoch, als wäre sie ein Stofftier, und schleuderte sie gegen die raue Betonwand. Ein ohrenbetäubender Aufprall, der ihr die Luft aus den Lungen presste. Sterne tanzten vor ihren Augen, und ein scharfer Schmerz durchzog ihren Rücken. Sie rutschte an der Wand herunter, ihr Körper zitterte, ihr Bewusstsein schwand.
Doch Bonnie war noch nicht fertig. Er trat einen Schritt vor, seine verkrüppelten Gliedmaßen schleiften über den Boden. Elara sah nur seine leuchtenden roten Augen, die wie böse Lichter in der Dunkelheit schwebten. Er beugte sich über sie, sein entstellter Kopf war nur wenige Zentimeter von ihrem entfernt. Der leere Raum, wo einst sein Gesicht war, schien sie in sich aufsaugen zu wollen.
Ein leises, hämisches Kichern entwich ihm, das sie nicht zuordnen konnte. Es war nicht Bonnies Knurren, noch das Flüstern der Marionette. Es war… anders.
Elara spürte, wie eine kalte Metallhand nach ihrem Hals griff. Ihre Augen weiteten sich in Panik. Dies war das Ende.

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