[DE] FNAF X: Ein anderer Weg hinaus Ep. 12.1.8


 

Elara presste den winzigen Datenchip fest in ihrer zitternden Hand. Der Lagerraum war wieder in beängstigende Stille getaucht, nur unterbrochen von Bonnies wütendem Knurren hinter der verriegelten Tür. Sie hatte den „Schlüssel“ in Händen, aber ohne das passende „Schloss“ war er nutzlos. Sie brauchte ein Gerät, um ihn zu lesen.

Ihre Augen huschten durch den dunklen, chaotischen Raum. Alte, verrostete Regale, umgestürzte Kisten, zerbrochene Teile von Animatronics. Irgendwo hier musste es etwas geben. Irgendetwas, das zu dieser Technologie passte. Die Pizzeria war voller Geheimnisse, und vielleicht hielt dieser Raum eines davon bereit.

Das Geräusch von Bonnie, das gegen die Tür schlug, wurde wieder lauter, ein wütendes RAMMEN. Er gab nicht auf. Elara spürte, wie der Boden unter ihr vibrierte. Sie hatte nicht viel Zeit.

Sie zwang sich auf die Beine, ignorierte den Schmerz in ihrem Knöchel und begann, sich vorsichtig durch den Schutt zu bewegen. Ihre Hände tasteten sich blind vorwärts, auf der Suche nach einem Computer, einem alten Tablet, einem Diagnosegerät – irgendetwas, das einen Steckplatz für diesen winzigen Chip hatte.

Plötzlich stieß ihr Fuß gegen etwas Hartes und Kaltes. Sie bückte sich, ihre Finger tasteten über Metall. Es war ein Endoskelett-Kopf. Starr, leer. Der Kopf eines Animatronics, der nicht mehr mit einem Plüschkostüm bedeckt war. Er lag halb unter einem Stapel alter Plakate.

Elara zog ihn vorsichtig hervor. Staub rieselte herab. Die Augenhöhlen waren leer, aber dahinter war ein komplexes Wirrwarr aus Drähten und winzigen Platinen. Und dann sah sie es. Seitlich am Kopf, halb verborgen von einem kaputten Kabel, befand sich ein kleiner, rechteckiger Schlitz. Es war genau die Größe des Chips.

[Image of Elara finding a hidden endoskeleton head with a data port in a dark, cluttered storage room, with Bonnie's glowing red eyes visible through a partially broken door in the background]

War das ein Lesegerät? Ein Diagnoseport? Oder eine Falle? Das Herz klopfte ihr bis zum Hals. Es war eine verzweifelte Option. Dieser Kopf war offensichtlich ein Teil eines Animatronics. Ihn zu aktivieren, auch nur um den Chip zu lesen, könnte lebensgefährlich sein.

Sie hörte Bonnies wütendes Brüllen. Er rammte sich erneut gegen die Tür, diesmal mit solcher Wucht, dass die Tür quietschte und sich ein Stück weit verbog. Die Barrikade hielt nicht mehr lange.

Elara hatte die Wahl. Den Chip in den unheimlichen Endoskelett-Kopf stecken, der vielleicht erwachen würde. Oder versuchen, sich eine neue Fluchtroute zu suchen, während Bonnie hereinbrach.

Die Stille im Raum war erfüllt von der drängenden Frage, was sie tun sollte.

Elara warf einen Blick auf den Endoskelett-Kopf und dann auf die quietschende Tür, die unter Bonnies Schlägen immer mehr nachgab. Ein Endoskelett-Kopf zu aktivieren, war zu gefährlich. Sie brauchte einen sicheren Fluchtweg, keinen weiteren potenziellen Angreifer.

Sie zwang sich dazu, das wütende Knurren Bonnies zu ignorieren und begann, die Wände des Lagerraums systematisch abzutasten. Ihre Finger glitten über den kalten Beton, über rostige Rohre und lose Ziegel. Überall Staub und der unerträgliche Geruch nach Verwesung.

Das RAMMEN von Bonnie wurde lauter. Ein weiteres, ohrenbetäubendes KRACHEN ließ den gesamten Raum erzittern. Ein Stück Holzsplitter flog von der Tür, und ein weiterer, größerer Spalt öffnete sich. Bonnies glühende rote Augen waren nun vollständig sichtbar, fixierten Elara.

„Du…“, knurrte Bonnie, seine Stimme verzerrt und voller Wut. „…hast… dich… versteckt…“

Elara spürte, wie ihr Herz ihr in den Hals rutschte. Sie hatte keine Zeit mehr. Doch ihre Finger stießen auf etwas. Eine kleine, kalte Metallplatte. Sie war fest in der Wand verankert, aber sie war anders als der Rest. Sie hatte eine winzige Griffmulde.

Sie zerrte daran. Die Platte bewegte sich keinen Millimeter. Verzweiflung stieg in ihr auf. Doch dann sah sie einen winzigen, kaum sichtbaren Spalt entlang der Ränder der Platte. Es war keine massive Wand. Es war eine verborgene Tür.

Das wütende Gebrüll von Bonnie füllte den Raum, als er seinen massiven Arm durch den größten Spalt der Tür zwängte. Er war kurz davor, die gesamte Tür aus den Angeln zu heben.

Elara brauchte etwas, um die Metallplatte zu öffnen. Ihr Blick fiel auf den Endoskelett-Kopf, der noch immer auf dem Boden lag. Er hatte Drähte. Vielleicht gab es dort eine Verbindung, einen Mechanismus?

Sie hatte das Risiko vermieden, den Kopf zu aktivieren, aber vielleicht konnte sie ihn als Werkzeug nutzen. Es war ein verzweifelter Gedanke.

Elara hat eine verborgene Tür entdeckt, die durch eine Metallplatte blockiert ist. Bonnie ist dabei, die Haupttür zu durchbrechen.


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