[DE] FNAF X: Flucht in die Schatten Ep. 11.2

Elara ist nun Balloon Boy begegnet, einer scheinbar leidenden Animatronic, während Bonnie sich nähert.

Elara warf einen schnellen Blick auf den wimmernden Balloon Boy. Ihre Empathie war groß, aber ihr Überlebensinstinkt schrie lauter. Das war kein Kind. Das war ein weiterer Animatronic, und Bonnie war direkt hinter ihr. Es gab keine Zeit für Erklärungen oder Rätsel. Sie musste hier raus.

Das SCHLEIFEN von Bonnies Körper war jetzt bedrohlich nah, als er die Türöffnung zum Lagerraum erreichte. Elara ignorierte das zitternde Schluchzen von Balloon Boy und drehte sich um. Das Lager war vollgestopft mit alten Kisten und Schutt, aber es musste einen anderen Weg geben.

Sie begann, sich hastig zwischen den verrottenden Kisten hindurchzuzwängen, ihre Augen suchten fieberhaft nach einer anderen Tür, einem Lüftungsschacht, irgendetwas, das sie aus dieser Falle führen könnte. Der Geruch nach Schimmel und Verwesung war erdrückend, und der Staub, der von den alten Gegenständen aufwirbelte, ließ sie husten.

„Du… entkommst… nicht…“, knurrte eine tiefe, mechanische Stimme. Es war Bonnie. Er hatte sich vollständig durch den Spalt der Tür gezwängt. Seine glühenden roten Augen bohrten sich durch die Dunkelheit, fixierten Elara. Das Schleifen seines beschädigten Körpers wurde lauter, als er sich in den Raum bewegte.

Elara spürte, wie ihr Herz gegen ihre Rippen hämmerte. Sie war gefangen. Bonnie füllte fast den gesamten Eingangsbereich aus. Es gab keinen offensichtlichen Ausweg.

In ihrer Panik stieß Elara gegen eine lose gestapelte Kiste. Sie fiel mit einem lauten RUMPELN zu Boden, und mehrere andere Kisten folgten ihr, bildeten einen kleinen Berg aus Trümmern.

Bonnie blieb abrupt stehen. Sein Kopf neigte sich leicht zur Seite, seine roten Augen schienen die Geräuschquelle zu analysieren. Er war kurz abgelenkt.

Das war ihre Chance.

Elara nutzte den Augenblick. Sie drängte sich hinter den umgestürzten Kistenstapel. Es war keine perfekte Deckung, aber es war etwas. Sie duckte sich, ihre Augen suchten weiter verzweifelt die Wände ab.

Ihr Blick fiel auf die Decke. Dort, halb von einem großen, verrotteten Tuch verdeckt, war ein kleiner, vergitterter Lüftungsschacht. Er war hoch oben, zu hoch, um ihn einfach zu erreichen, aber es war ein Spalt, ein potentieller Weg nach draußen.

Das metallische Schleifen von Bonnie setzte wieder ein. Er bewegte sich um den Kistenstapel herum, langsam, methodisch. Das wimmernde Geräusch von Balloon Boy war nun fast vollständig vom lauten Knarren und Schaben Bonnies überlagert.

Elara musste diesen Lüftungsschacht erreichen. Aber wie? Und würde er sie in Sicherheit führen, oder nur in einen noch schlimmeren Teil des Albtraums?

Elara ist im Lagerraum gefangen, mit Bonnie, der sie verfolgt, und einem potenziellen Fluchtweg über einen Lüftungsschacht.

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