[DE] Fnaf star : Lea Leas Rückkehr und ein unerwarteter Freund 2.0.0
Lea kehrte noch einige Male zu Freddy Fazbear's Pizza zurück, immer mit ihren Ohrstöpseln und unter der wachsamen Aufsicht ihrer Eltern. Sie lernte, die Show aus sicherer Entfernung zu genießen, die Atmosphäre aufzusaugen, ohne sich den lauten Geräuschen und blitzenden Lichtern direkt auszusetzen. Es war eine neue Art des Genusses, eine ruhigere, aber nicht weniger magische.
Eines Nachmittags, als sie gerade dabei war, ein Stück Pizza zu essen, bemerkte sie einen Jungen, der alleine an einem Tisch saß und etwas in ein Notizbuch kritzelte. Er hatte dunkles, zerzaustes Haar und trug eine Brille, die ihm etwas zu groß war. Neugierig fragte Lea ihre Mutter, ob sie zu ihm gehen dürfe. Ihre Mutter nickte, und Lea tapste vorsichtig zu dem Tisch hinüber.
„Hallo“, sagte Lea leise.
Der Junge zuckte zusammen und blickte überrascht auf. Seine Augen waren wach und intelligent. „Hallo“, erwiderte er.
„Was zeichnest du?“, fragte Lea und deutete auf das Notizbuch.
Der Junke lächelte schüchtern. „Ich zeichne die Animatronics. Ich mag es, wie sie sich bewegen, aber ich mag die laute Musik nicht so sehr.“
Leas Augen weiteten sich. „Ich auch nicht! Ich habe Epilepsie, und laute Geräusche und schnelle Lichter können einen Anfall auslösen.“
Der Junge nickte verständnisvoll. „Ich habe Autismus, und manchmal sind mir die vielen Geräusche und Lichter auch zu viel. Meine Eltern lassen mich immer nur kurz hierbleiben, oder wir sitzen in einer ruhigeren Ecke.“
Lea fühlte sich sofort mit ihm verbunden. Es war, als hätte sie jemanden gefunden, der ihre Welt auf ähnliche Weise erlebte. Sie verbrachten den Rest des Nachmittags damit, über ihre Lieblings-Animatronics zu sprechen – der Junge war fasziniert von den Mechaniken, während Lea die Geschichten liebte, die sie erzählten. Sie tauschten ihre Skizzen aus, und Lea zeigte ihm, wie sie die leuchtenden Augen von Foxy am besten auf Papier bringen konnte, während er ihr eine detaillierte Zeichnung von Freddy's Endoskelett erklärte.
Von diesem Tag an waren Lea und der Junge, dessen Name Alex war, unzertrennlich, wann immer sie Freddy Fazbear's besuchten. Sie fanden ihre eigene, ruhige Ecke, in der sie zeichnen, Geschichten erzählen und die Magie des Ortes auf ihre eigene Weise genießen konnten. Freddy Fazbear's Pizza, einst ein Ort der Angst, wurde für Lea nun zu einem Ort der Freundschaft und des Verständnisses. Sie hatte nicht nur gelernt, mit ihrer Krankheit zu leben, sondern auch einen Freund gefunden, der sie so akzeptierte, wie sie war.
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