[DE] FNAF X: Bonnies Ende Ep 12.1.16


 

Bonnies massiver Körper füllte den Raum, seine glühenden roten Augen fixierten Elara. Das Geräusch seiner sich schleifenden Gliedmaßen hallte wie ein Todesurteil wider. Elara hatte keine Zeit zu zögern. Sie war gefangen, und die Wahrheit über Springtrap war jetzt eine Last, nicht eine Hilfe. Ihr einziger Fokus musste die unmittelbare Bedrohung sein: Bonnie.

Sie warf das tote Lesegerät weg und zwang sich, auf die Beine zu kommen. Der Schmerz in ihrem Knöchel schoss durch sie hindurch, aber das Adrenalin überschwemmte ihn. Sie musste rennen. Oder kämpfen.

Bonnie stieß ein wütendes KNURREN aus und stürmte auf sie zu, seine fehlende Hand griff nach ihr. Elara wich panisch aus, warf sich hinter einen Stapel alter, rostiger Regale. Metall knirschte, als Bonnie gegen die Regalreihe prallte, die unter seinem Gewicht ächzte.

Das gab Elara einen Bruchteil einer Sekunde. Sie sah sich um. Der Lagerraum war ein Chaos aus Schutt und vergessenen Gegenständen. Alte, zerbrochene Animatronic-Teile, verrostete Werkzeuge, gestapelte Kisten. Ein verzweifelter Gedanke blitzte in ihrem Kopf auf.

Ihr Blick fiel auf eine dicke, rostige Metallstange, die aus einem Haufen Schrott ragte. Schwer. Sie könnte sie als Waffe benutzen.

Gleichzeitig sah sie am anderen Ende des Raumes, halb von einer zerfetzten Plane verdeckt, einen schmalen Spalt in der Wand. Ein weiterer Schacht? Eine Fluchtmöglichkeit?

Bonnie war wieder auf den Beinen, sein wütendes Knurren erfüllte den Raum. Er schob sich um die Regale herum, seine roten Augen suchten sie. Elara spürte, wie ihr Herz gegen die Rippen hämmerte. Sie musste sich entscheiden. Sofort.

Elara wusste, dass weglaufen keine Option war. Bonnie war zu schnell, zu rücksichtslos. Wenn sie eine Chance haben wollte, musste sie ihn stoppen. Endgültig. Ihr Blick fiel auf die rostige Metallstange, die wie ein vergessener Speer aus dem Schrott ragte. Es war ihre einzige Waffe.

Mit einem stummen Schrei der Entschlossenheit stürmte Elara auf die Stange zu. Ihre Hände umschlossen das kalte, raue Metall. Es war schwerer, als sie erwartet hatte, aber sie würde es schaffen.

Bonnie stieß ein wütendes Knurren aus und stürmte auf sie zu, seine fehlende Hand griff nach ihr. Elara hob die Stange. Es war ein verzweifelter Zug, der puren Wut entsprang.

„Bleib weg von mir!“, schrie Elara, ihre Stimme rau und belegt. Sie holte aus und schlug mit der Metallstange auf Bonnies Kopf – nicht auf die zerfetzte Vorderseite, sondern auf die verrostete Seite, wo das Endoskelett freilag.

Ein ohrenbetäubendes KRACHEN und FUNKENFLUG erfüllte den Raum. Metall traf auf Metall. Elaras Arme schmerzten vom Aufprall, die Stange rutschte ihr fast aus den Händen. Bonnie taumelte. Seine roten Augen flackerten wild, wurden grell, dann dunkel, dann wieder grell. Ein hohes, verzerrtes Zischen kam aus seinem Inneren, das an einen Kurzschluss erinnerte.

Er stieß ein wütendes, aber verzweifeltes Brüllen aus und schlug blindlings um sich. Seine fehlende Hand rammte gegen die Wand und hinterließ tiefe Dellen. Er war außer Kontrolle. Die Schläge hatten seine internen Systeme schwer beschädigt.

Elara nutzte den Moment. Sie wusste, dass ein einziger Schlag nicht reichen würde. Sie rammte die Stange erneut in Bonnies Seite, auf das freiliegende Endoskelett. Wieder Funken, wieder ein zischendes Geräusch.

Bonnie schrie auf, ein metallischer Schrei des Schmerzes, der durch den gesamten Raum hallte. Sein Körper begann unkontrolliert zu zucken, wie ein elektrischer Schlag. Er fiel mit einem lauten DUMPFEN SCHLAG zu Boden, seine Gliedmaßen zappelten noch kurz, dann verstummte er. Die roten Augen erloschen, erloschen endgültig.

Stille. Absolute Stille. Nur Elaras keuchender Atem war zu hören.

Sie stand da, die schwere Metallstange noch immer in ihren Händen, die vor Anspannung schmerzten. Bonnie lag regungslos auf dem Boden, eine zerfetzte Hülle aus Metall und Plüsch. Er war besiegt. Deaktiviert.

Sie hatte es geschafft. Für den Moment. Doch der Geruch von verbranntem Metall und Verwesung hing immer noch in der Luft, eine ständige Erinnerung an den Albtraum, der sich hier abgespielt hatte. Und die Dunkelheit des Lagerraums verbarg noch immer andere Geheimnisse.

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