[DE] FNAF X: Den Kopf als Werkzeug nutzen Ep. 12.1.22
Elara warf einen Blick auf den Endoskelett-Kopf und dann auf die quietschende Tür, die unter Bonnies Schlägen immer mehr nachgab. Ein Endoskelett-Kopf zu aktivieren, war zu gefährlich. Sie brauchte einen sicheren Fluchtweg, keinen weiteren potenziellen Angreifer.
Sie zwang sich dazu, das wütende Knurren Bonnies zu ignorieren und begann, die Wände des Lagerraums systematisch abzutasten. Ihre Finger glitten über den kalten Beton, über rostige Rohre und lose Ziegel. Überall Staub und der unerträgliche Geruch nach Verwesung.
Das RAMMEN von Bonnie wurde lauter. Ein weiteres, ohrenbetäubendes KRACHEN ließ den gesamten Raum erzittern. Ein Stück Holzsplitter flog von der Tür, und ein weiterer, größerer Spalt öffnete sich. Bonnies glühende rote Augen waren nun vollständig sichtbar, fixierten Elara.
„Du…“, knurrte Bonnie, seine Stimme verzerrt und voller Wut. „…hast… dich… versteckt…“
Elara spürte, wie ihr Herz ihr in den Hals rutschte. Sie hatte keine Zeit mehr. Doch ihre Finger stießen auf etwas. Eine kleine, kalte Metallplatte. Sie war fest in der Wand verankert, aber sie war anders als der Rest. Sie hatte eine winzige Griffmulde.
Sie zerrte daran. Die Platte bewegte sich keinen Millimeter. Verzweiflung stieg in ihr auf. Doch dann sah sie einen winzigen, kaum sichtbaren Spalt entlang der Ränder der Platte. Es war keine massive Wand. Es war eine verborgene Tür.
Das wütende Gebrüll von Bonnie füllte den Raum, als er seinen massiven Arm durch den größten Spalt der Tür zwängte. Er war kurz davor, die gesamte Tür aus den Angeln zu heben.
Elara brauchte etwas, um die Metallplatte zu öffnen. Ihr Blick fiel auf den Endoskelett-Kopf, der noch immer auf dem Boden lag. Er hatte Drähte. Vielleicht gab es dort eine Verbindung, einen Mechanismus?
Sie hatte das Risiko vermieden, den Kopf zu aktivieren, aber vielleicht konnte sie ihn als Werkzeug nutzen. Es war ein verzweifelter Gedanke.
Elara wusste, dass sie keine Zeit hatte, ein anderes Werkzeug zu finden. Bonnie war im Begriff, die Tür zu durchbrechen. Der Endoskelett-Kopf war ihre einzige Option, um die verborgene Tür zu öffnen. Sie hatte ihn zuvor vermieden, ihn zu aktivieren, aber jetzt ging es nicht anders.
Sie griff nach dem Endoskelett-Kopf, ihre Finger zitterten. Sie sah das komplexe Wirrwarr aus Drähten und Platinen. Es war zu viel, um es zu verstehen. Aber dann bemerkte sie einen einzelnen, dicken Draht, der locker aus dem Hals des Kopfes hing. Er hatte einen glänzenden, blanken Kupferkern.
Bonnie stieß ein wütendes Brüllen aus, als er seinen massiven Körper gegen die Tür rammte. Ein ohrenbetäubendes KRACHEN und QUIETSCHEN hallte durch den Raum, als das Metall der Tür sich unter dem Druck verzog.
Elara hatte eine Idee. Ein Kurzschluss. Wenn sie die Drähte manipulierte, könnte sie vielleicht die verborgene Tür unter Strom setzen und sie öffnen.
Mit einem verzweifelten Schrei, der sich mit Bonnies Wut vermischte, rammte Elara den blanken Kupferdraht des Endoskelett-Kopfes in die Griffmulde der Metallplatte.
Ein greller BLITZ und ein lautes ZISCHEN erfüllten den Raum. Elektrizität schoss durch Elaras Arm, schmerzhaft, aber nicht tödlich. Die Lichter im Raum flackerten wild, wurden dunkel, dann wieder hell. Ein Geruch nach verbranntem Metall und Ozon breitete sich aus.
Dann, mit einem tiefen, grollenden RUMPELN, gab die Metallplatte nach. Sie glitt knirschend zur Seite, und dahinter offenbarte sich ein dunkler, schmaler Gang. Ein weiterer Schacht. Ein Notausgang.
Bonnie stieß ein wütendes Knurren aus. Er hatte die Haupttür vollständig durchbrochen. Sein massiver Körper stürmte in den Raum, seine roten Augen fixierten Elara, die immer noch den nun leblosen Endoskelett-Kopf in der Hand hielt.
Sie war gerettet. Für den Moment. Aber der Gang war dunkel, und die Geheimnisse von Fazbear's Fright lauerten noch immer.
Elara hat die verborgene Tür durch einen elektrischen Impuls des Endoskelett-Kopfes geöffnet und ist in einen neuen Gang geflohen.
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