[DE] FNAF X: Flucht durch den Schacht Ep. 12.1.27
Bonnies massiver Körper füllte den Raum, seine glühenden roten Augen fixierten Elara. Das Geräusch seiner sich schleifenden Gliedmaßen hallte wie ein Todesurteil wider. Elara hatte keine Zeit zu zögern. Sie war gefangen, und die Wahrheit über Springtrap war jetzt eine Last, nicht eine Hilfe. Ihr einziger Fokus musste die unmittelbare Bedrohung sein: Bonnie.
Sie warf das tote Lesegerät weg und zwang sich, auf die Beine zu kommen. Der Schmerz in ihrem Knöchel schoss durch sie hindurch, aber das Adrenalin überschwemmte ihn. Sie musste rennen. Oder kämpfen.
Bonnie stieß ein wütendes KNURREN aus und stürmte auf sie zu, seine fehlende Hand griff nach ihr. Elara wich panisch aus, warf sich hinter einen Stapel alter, rostiger Regale. Metall knirschte, als Bonnie gegen die Regalreihe prallte, die unter seinem Gewicht ächzte.
Das gab Elara einen Bruchteil einer Sekunde. Sie sah sich um. Der Lagerraum war ein Chaos aus Schutt und vergessenen Gegenständen. Alte, zerbrochene Animatronic-Teile, verrostete Werkzeuge, gestapelte Kisten. Ein verzweifelter Gedanke blitzte in ihrem Kopf auf.
Ihr Blick fiel auf eine dicke, rostige Metallstange, die aus einem Haufen Schrott ragte. Schwer. Sie könnte sie als Waffe benutzen.
Gleichzeitig sah sie am anderen Ende des Raumes, halb von einer zerfetzten Plane verdeckt, einen schmalen Spalt in der Wand. Ein weiterer Schacht? Eine Fluchtmöglichkeit?
Bonnie war wieder auf den Beinen, sein wütendes Knurren erfüllte den Raum. Er schob sich um die Regale herum, seine roten Augen suchten sie. Elara spürte, wie ihr Herz gegen die Rippen hämmerte. Sie musste sich entscheiden. Sofort.
Elara wusste, dass sie Bonnie nicht besiegen konnte. Ihr einziger Weg war die Flucht. Ihr Blick war auf den schmalen Spalt in der Wand am anderen Ende des Raumes geheftet, der von einer zerfetzten Plane verdeckt wurde. Ein Schacht. Ihre einzige Chance.
Mit einem verzweifelten Keuchen rannte Elara auf den Schacht zu, während Bonnie, dessen wütendes Knurren den Raum erfüllte, auf sie zustürmte. Sie musste ihn erreichen, bevor er sie einholte.
Das Geräusch von Bonnies schleifenden Gliedmaßen hallte hinter ihr wider, unaufhörlich und bedrohlich. Elara spürte seinen eisigen Atem auf ihrem Nacken, als sie sich zur Plane warf und sie mit aller Kraft wegriss.
Dahinter offenbarte sich ein enger, dunkler Lüftungsschacht. Er war schmutzig, verrostet und roch nach abgestandener Luft und Metall. Doch es war ein Ausweg.
Bonnie stieß ein wütendes Brüllen aus und sprang auf sie zu. Seine fehlende Hand ragte nach ihr aus, seine glühenden roten Augen fixierten sie.
Elara zwängte sich kopfüber in den Schacht. Die Enge war erdrückend, ihre Uniform rieb sich an den rauen Metallwänden. Sie spürte Bonnies scharfe Krallen auf ihrem Knöchel, einen eisigen Druck, der ihr einen Schmerzensschrei entlockte. Doch sie drückte sich weiter.
Mit einem letzten, verzweifelten Ruck löste sich Elara aus seinem Griff und verschwand in der Dunkelheit des Schachtes. Sie hörte Bonnies wütendes Knurren und das laute Rammen gegen die Öffnung, doch er konnte nicht folgen. Der Schacht war zu eng für ihn.
Elara krabbelte vorwärts, ihre Ellbogen und Knie schabten an den rauen Oberflächen. Die Dunkelheit war absolut, nur unterbrochen von dem fernen Widerhall von Bonnies Wut. Sie war entkommen. Fürs Erste.
Doch dieser Schacht war ein unbekanntes Territorium. Wo würde er sie hinführen? Und was würde sie in seinen Tiefen finden?
Elara ist erfolgreich in einen engen Lüftungsschacht geflohen und hat Bonnie vorerst abgehängt.
Was soll als Nächstes in deinem Roman passieren?
Kriecht Elara weiter durch den Schacht und sucht nach einem sicheren Ausgang?
Stößt sie im Schacht auf eine neue Bedrohung, die sich in der Dunkelheit verbirgt?
Findet sie einen Hinweis oder eine Karte, die ihr den Weg durch die Schächte weist?
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