[DE] FNAF X: Kampf mit der Metallstange Ep. 12.1.26


Bonnies massiver Körper füllte den Raum, seine glühenden roten Augen fixierten Elara. Das Geräusch seiner sich schleifenden Gliedmaßen hallte wie ein Todesurteil wider. Elara hatte keine Zeit zu zögern. Sie war gefangen, und die Wahrheit über Springtrap war jetzt eine Last, nicht eine Hilfe. Ihr einziger Fokus musste die unmittelbare Bedrohung sein: Bonnie.

Sie warf das tote Lesegerät weg und zwang sich, auf die Beine zu kommen. Der Schmerz in ihrem Knöchel schoss durch sie hindurch, aber das Adrenalin überschwemmte ihn. Sie musste rennen. Oder kämpfen.

Bonnie stieß ein wütendes KNURREN aus und stürmte auf sie zu, seine fehlende Hand griff nach ihr. Elara wich panisch aus, warf sich hinter einen Stapel alter, rostiger Regale. Metall knirschte, als Bonnie gegen die Regalreihe prallte, die unter seinem Gewicht ächzte.

Das gab Elara einen Bruchteil einer Sekunde. Sie sah sich um. Der Lagerraum war ein Chaos aus Schutt und vergessenen Gegenständen. Alte, zerbrochene Animatronic-Teile, verrostete Werkzeuge, gestapelte Kisten. Ein verzweifelter Gedanke blitzte in ihrem Kopf auf.

Ihr Blick fiel auf eine dicke, rostige Metallstange, die aus einem Haufen Schrott ragte. Schwer. Sie könnte sie als Waffe benutzen.

Gleichzeitig sah sie am anderen Ende des Raumes, halb von einer zerfetzten Plane verdeckt, einen schmalen Spalt in der Wand. Ein weiterer Schacht? Eine Fluchtmöglichkeit?

Bonnie war wieder auf den Beinen, sein wütendes Knurren erfüllte den Raum. Er schob sich um die Regale herum, seine roten Augen suchten sie. Elara spürte, wie ihr Herz gegen die Rippen hämmerte. Sie musste sich entscheiden. Sofort.

Elara hatte die Wahl getroffen. Flucht war keine Option mehr; sie würde Bonnie bekämpfen. Ihr Blick fixierte die rostige Metallstange, die aus dem Schrotthaufen ragte. Es war ihre einzige Chance, ihre letzte Hoffnung auf Überleben.

Mit einem verzweifelten Satz stürmte sie auf die Stange zu. Ihre Hände umschlossen das kalte, raue Metall. Es war schwerer, als sie erwartet hatte, aber sie würde es schaffen müssen. Bonnie stieß ein wütendes KNURREN aus, als er sich ihr näherte, seine fehlende Hand griff nach ihr.

„Bleib weg!“, schrie Elara, ihre Stimme rau und von Adrenalin verzerrt. Sie holte aus und schlug mit der Metallstange auf Bonnies Kopf – nicht auf die zerfetzte Vorderseite, sondern auf die verrostete Seite, wo das Endoskelett freilag.

Ein ohrenbetäubendes KRACHEN und FUNKENFLUG erfüllte den Raum. Metall traf auf Metall. Elaras Arme schmerzten vom Aufprall, die Stange rutschte ihr fast aus den Händen. Bonnie taumelte. Seine roten Augen flackerten wild, wurden grell, dann dunkel, dann wieder grell. Ein hohes, verzerrtes Zischen kam aus seinem Inneren, das an einen Kurzschluss erinnerte.

Er stieß ein wütendes, aber verzweifeltes Brüllen aus und schlug blindlings um sich. Seine fehlende Hand rammte gegen die Wand und hinterließ tiefe Dellen. Er war außer Kontrolle. Die Schläge hatten seine internen Systeme schwer beschädigt.

Elara nutzte den Moment. Sie wusste, dass ein einziger Schlag nicht reichen würde. Sie rammte die Stange erneut in Bonnies Seite, auf das freiliegende Endoskelett. Wieder Funken, wieder ein zischendes Geräusch.

Bonnie schrie auf, ein metallischer Schrei des Schmerzes, der durch den gesamten Raum hallte. Sein Körper begann unkontrolliert zu zucken, wie ein elektrischer Schlag. Er fiel mit einem lauten DUMPFEN SCHLAG zu Boden, seine Gliedmaßen zappelten noch kurz, dann verstummte er. Die roten Augen erloschen, erloschen endgültig.

Stille. Absolute Stille. Nur Elaras keuchender Atem war zu hören.

Sie stand da, die schwere Metallstange noch immer in ihren Händen, die vor Anspannung schmerzten. Bonnie lag regungslos auf dem Boden, eine zerfetzte Hülle aus Metall und Plüsch. Er war besiegt. Deaktiviert.

Sie hatte es geschafft. Für den Moment. Doch der Geruch von verbranntem Metall und Verwesung hing immer noch in der Luft, eine ständige Erinnerung an den Albtraum, der sich hier abgespielt hatte. Und die Dunkelheit des Lagerraums verbarg noch immer andere Geheimnisse.

Elara hat Bonnie erfolgreich deaktiviert.

Was soll als Nächstes in deinem Roman passieren?

  • Sucht Elara nun nach einem sicheren Fluchtweg aus der Pizzeria?

  • Untersucht sie Bonnies deaktivierten Körper auf weitere Hinweise oder Informationen?

  • Wird sie von einer neuen, unerwarteten Bedrohung überrascht, während sie Bonnie untersucht?

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