[DE] FNAF X: Licht gegen das Phantom Ep. 12.1.25
Elara schloss die Augen und presste den winzigen Datenchip fest in ihrer Hand. Das Phantom schwebte näher, sein Flüstern bohrte sich in ihren Verstand, eine unerträgliche Kakophonie des Schreckens. Doch als sie den Chip fester umklammerte, spürte sie eine schwache Vibration, die von ihm ausging. Eine winzige, aber klare Resonanz.
Es war, als ob der Chip selbst mit dem Phantom interagierte, als würde er dessen Essenz „lesen“ oder beeinflussen. Eine seltsame, kalte Energie strömte durch ihre Finger, durch ihren Arm, bis in ihr Gehirn.
Plötzlich sah Elara etwas. Nicht mit ihren Augen, sondern in ihrem Kopf. Ein blitzartiges Bild. Eine schemenhafte Erinnerung, die nicht ihre eigene war. Eine Reihe von Symbolen. Eine Melodie. Und das Wort: „Licht“.
Nicht das physische Licht ihres Handys, das längst tot war. Sondern ein anderes Licht. Ein Licht, das mit diesen Phantomen interagieren konnte. Das Flüstern des Phantoms schien für einen Bruchteil einer Sekunde zu stocken, als ob es von der plötzlichen Resonanz überrascht wäre.
„Licht… das Ende…“, krächzte das Phantom, seine Stimmen waren kurzzeitig nicht mehr so klar, schienen sich zu zerstreuen.
Das war es. Eine Schwachstelle. Diese Kreaturen waren nicht physisch, aber sie waren mit etwas verbunden, das durch Licht beeinflusst werden konnte. Aber welches Licht? Und wie konnte sie es erzeugen?
In diesem Moment brach Bonnie vollständig durch die Tür. Das laute KRACHEN riss Elara aus ihrer Vision. Der zerfetzte Animatronic stürmte in den Raum, seine roten Augen glühten vor Zorn, direkt auf sie gerichtet.
Elara hatte keine Zeit mehr. Sie hatte einen Hinweis. Aber sie musste jetzt handeln, um zu überleben.
Elara hatte den Hinweis vom Chip erhalten: Licht. Nicht das tote Licht ihres Handys, sondern eine andere Art von Licht. Doch wie konnte sie es erzeugen? Bonnie war in den Raum gestürmt, seine glühenden roten Augen fixierten sie, das Knurren war ohrenbetäubend. Das Phantom schwebte noch immer in der Nähe, sein Flüstern bohrte sich in ihren Verstand.
Sie brauchte eine Lichtquelle. Aber nicht irgendeine. Eine, die das Phantom angreifen und Bonnie ablenken konnte. Ihr Blick fiel auf eine Reihe alter, kaputter Glühbirnen, die in einer Kiste lagen. Unbrauchbar. Dann fiel ihr Blick auf eine alte, verrostete Notstrom-Box an der Wand. Sie hatte einen kleinen, roten Knopf, der einmal geleuchtet haben musste.
„Du… gehörst… uns…“, flüsterte das Phantom, als es näher schwebte, seine Stimmen waren jetzt ein unerträgliches Gebrüll.
Elara ignorierte es. Sie sprang auf die Notstrom-Box zu, während Bonnie sich auf sie zubewegte. Sie rammte ihren Ellenbogen gegen die alte, verrostete Box. Ein lautes KLIRREN. Der rote Knopf war immer noch da. Sie drückte ihn.
Für einen Moment geschah nichts. Dann, mit einem lauten ZISCHEN und KNISTERN, erwachte die Notstrom-Box zum Leben. Ein greller, weißer Blitz erfüllte den Raum, ein gleißendes Licht, das die Schatten vertrieb und die zerfallene Pizzeria in einen harten, unwirklichen Glanz tauchte. Es war ein Überlastungslicht, ein schmerzhafter Burst.
Das Flüstern des Phantoms verstummte abrupt. Die amorphe Schattenfigur schrie auf, ein schriller, nicht-mechanischer Schrei, der Elaras Ohren schmerzen ließ. Das Licht schien sie zu verzehren, ihre Form begann zu flackern, zu schrumpfen. Sie zuckte und wich zurück, löste sich langsam in Rauch und Schatten auf, verschwand vollständig.
Elara rang nach Luft. Das Phantom war weg. Das Licht hatte es vertrieben.
Doch Bonnie war immer noch da. Der plötzliche Lichtblitz hatte ihn desorientiert. Er taumelte, seine roten Augen flackerten wild. Er schlug blindlings um sich, traf eine Wand und hinterließ tiefe Dellen im Metall. Er war verwirrt, aber immer noch gefährlich.
Elara nutzte den Moment. Während Bonnie in seinem lärmbedingten Wutanfall verfing, rannte sie auf die offene Tür zu, durch die er hereingebrochen war. Ihre einzige Fluchtmöglichkeit.
Sie stürmte durch die Tür, das gleißende Notlicht erfüllte den Gang hinter ihr. Sie hatte es geschafft. Für den Moment.
Elara hat Phantom Foxy mit einem Lichtblitz vertrieben und Bonnie verwirrt, um zu fliehen.
Was soll als Nächstes in deinem Roman passieren?
Sucht Elara nach einem sicheren Ausgang aus der Pizzeria, während Bonnie verwirrt ist?
Erkennt sie, dass das Notlicht auch andere Animatronics anlocken könnte?
Stößt sie auf eine neue Bedrohung im Gang, die durch das plötzliche Licht angezogen wurde?
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