[DE] FNAF X: An Marionette vorbeikriechen im Schacht Ep. 14.17
Elara ist im engen Lüftungsschacht auf die Marionette getroffen, die sich ihr nähert und flüstert.
Elara war gefangen. Zwischen der unheimlichen Marionette vor ihr und dem sich nähernden Bonnie hinter ihr. Sie hatte keinen Lichtstrahl, keine Hoffnung, keine Möglichkeit, zu sehen, was als Nächstes kommen würde. Nur die Dunkelheit, das Flüstern und die Gewissheit, dass die Nacht noch sehr lang sein würde.
Die Panik wich einer eisigen Entschlossenheit. Hinter ihr war Bonnie, eine zerstörerische Kraft, die sie in Stücke reißen würde. Vor ihr war die Marionette, ein psychologischer Folterer, dessen Worte tiefer schnitten als jedes Metall. Doch die Marionette war nicht so physisch bedrohlich, nicht so massiv. Elara sah nur einen Ausweg: durch sie hindurch.
Mit einem stummen Schrei, der nur in ihrem Kopf erklang, stieß Elara sich von den Wänden ab. Sie kroch vorwärts, direkt auf das leuchtende blaue Auge der Marionette zu. Die Dunkelheit um sie herum tanzte, aber sie ignorierte sie. Ihre Hände tasteten sich blind vorwärts, auf der Suche nach einem Halt, einer Lücke.
„Du… kannst… nicht… entkommen…“ flüsterte die Marionette, ihre Stimme jetzt näher, fast um Elara herum. „…wir… sind… alle… hier…“
Elara spürte, wie ihre Finger auf etwas Kaltes, glattes stießen – die Oberfläche des Marionettenkopfes. Ohne zu zögern, drückte sie sich mit aller Kraft daran vorbei. Ihre Schultern schabten an den harten, unbekannten Oberflächen des Animatronics. Sie hörte ein leises, knirschendes Geräusch, als würde ein Teil der Marionette unter dem Druck nachgeben.
Ein schriller, verzerrter Schrei brach aus der Marionette hervor, nicht das sanfte Flüstern, sondern ein schreckliches, animalisches Gebrüll, das den engen Schacht erfüllte. Das leuchtende blaue Auge erlosch kurz, dann flackerte es wild auf, pulsierte wie ein schlagendes Herz. Die kalten, dürren Gliedmaßen der Marionette zuckten, versuchten, Elara zu packen, aber die Enge des Schachtes verhinderte, dass sie ihre Arme richtig ausstrecken konnte.
Elara spürte einen eisigen Druck auf ihrer Schulter, als eine von Bonnies scharfen Metallkrallen sie ergriff. Sie stieß einen Schmerzensschrei aus, aber sie drängte sich weiter, ein Fuß vor den anderen. Sie musste nur noch ein paar Zentimeter.
Sie spürte einen Luftzug. Ein Ende des Schachtes. Ein Hoffnungsschimmer.
Mit einem letzten Ruck befreite sich Elara aus dem Griff der Marionette und fiel in eine tiefe, kalte Leere. Sie landete unsanft auf einem feuchten Betonboden. Ihr Arm schmerzte, als sie sich abstützte.
Das Flüstern der Marionette hallte noch in ihrem Kopf wider, aber es war weiter weg, gedämpfter. Das Kratzen von Bonnie verstummte.
Elara war in einem weiteren Raum. Größer als der Putzraum, aber genauso dunkel und verlassen. Sie tastete mit ihren Händen um sich. Eine kalte Metallwand. Ein Rohr. Sie war in einem labyrinthartigen Bereich, der wohl zu den innersten Mechaniken des Restaurants gehörte.
Doch in der Ferne, ganz schwach, sah Elara einen roten Lichtschimmer. Ein Notausgang? Oder eine weitere Falle? Die Nacht war noch nicht vorbei, aber sie hatte einen neuen Hoffnungsschimmer. Sie musste nur dem Licht folgen.
Elara hat sich an der Marionette vorbeigedrängt und ist in einen neuen Raum gefallen.
Was soll als Nächstes in deinem Roman passieren?
Nähert sich Elara dem roten Lichtschimmer, um die Quelle zu finden und möglicherweise zu entkommen?
Tastet sie den neuen Raum ab, um sich zu orientieren oder weitere Hinweise zu finden?
Wird sie in diesem neuen Raum von einer unerwarteten Bedrohung überrascht?
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