[DE] FNAF X: Physische und psychische Verteidigung Ep 12.1.24
Elara wich panisch zurück, ihr Körper krampfte sich zusammen. Dieses Phantom. Es war nicht physisch. Sie konnte es nicht schlagen oder stoßen. Und doch war seine Präsenz erdrückend, eine Welle des Terrors, die durch ihre Seele zu dringen schien.
Das Flüstern verstärkte sich, wurde zu einem unerträglichen Gemurmel, das Elaras Namen immer wiederholte. Sie spürte, wie ihr Verstand am Rande des Wahnsinns balancierte. Fliehen. Sie musste fliehen.
Sie zwang ihre tauben Glieder, sich zu bewegen, und stolperte rückwärts, weg von der sich nähernden Schattenfigur. Das Geräusch von Bonnie, der gegen die Tür schlug, schien in diesem Moment weit entfernt, eine untergeordnete Sorge im Vergleich zu der psychischen Folter, die dieses Phantom auf sie ausübte.
Das Phantom Foxy schwebte mühelos durch die Hindernisse des Lagerraums, seine amorphe Form glitt über Kisten und Schrott. Seine glühenden Augen fixierten Elara, und sie spürte, wie eine eisige Kälte durch ihren Körper strömte, als wäre sie von einem Geist berührt worden.
„Du… gehörst… uns…“, flüsterte es, die Stimmen in ihrem Kopf wurden lauter, schärfer. „…ewig… hier… gefangen…“
Elara stieß einen panischen Schrei aus, der in der Dunkelheit verhallte. Sie stolperte über eine umgestürzte Metalltonne, ihr Körper krachte unsanft auf den Boden. Das Phantom war nun direkt über ihr, seine schattenhafte Form verdunkelte die bereits dichte Schwärze.
Sie schloss die Augen, presste die Hände über die Ohren, um die Stimmen zum Schweigen zu bringen. Doch sie waren in ihrem Kopf. Das Phantom war eine psychologische Waffe, die ihre schlimmsten Ängste und ihre Verzweiflung nutzte.
Ein lautes KRACHEN! Die Tür zum Lagerraum gab nach. Bonnies massiver Körper stürmte herein, seine roten Augen leuchteten im Raum.
Elara war gefangen. Zwischen einem mechanischen Killer und einem übernatürlichen Schrecken, der ihren Verstand angriff. Sie hatte keine Waffe, kein Licht, keine Hoffnung.
Elara war gefangen. Bonnie, ein physischer Albtraum, rammte sich durch die Tür. Phantom Foxy, eine psychische Qual, flüsterte in ihrem Kopf. Sie musste sich beiden Bedrohungen stellen, nicht nur einer.
Sie riss die Augen auf. Das Phantom schwebte direkt vor ihr, seine glühenden Augen bohrten sich in ihre Seele. Seine Stimmen waren jetzt ein ohrenbetäubendes Gebrüll. Bonnie stürmte auf sie zu, seine roten Augen glühten vor Zorn.
Elara warf sich zur Seite, um Bonnies Angriff auszuweichen. Sie landete unsanft auf dem Boden, spürte aber, wie ihre Hand auf etwas Spitzes, hartes stieß. Ein zerbrochenes Glasrohr, das aus einem Haufen Schrott ragte.
Ein verzweifelter Gedanke blitzte in ihrem Kopf auf. Das Phantom war nicht physisch. Aber es reagierte auf… etwas. Die Kälte, die Fäulnis. Und Bonnie war physisch. Wenn sie etwas finden könnte, das beide angriff?
Sie riss das zerbrochene Glasrohr aus dem Schrott. Bonnie war nur wenige Meter entfernt, seine scharfen Krallen reckten sich nach ihr aus. Das Flüstern des Phantoms wurde unerträglich, eine Welle der Übelkeit überrollte sie.
Elara ignorierte den Schmerz in ihren Händen, als das Glas ihre Haut ritzte. Sie drehte sich zu Bonnie um, der gerade auf sie zusprang. Mit einem verzweifelten Schrei stieß sie das Glasrohr in Bonnies freiliegendes Endoskelett an der Stelle seines fehlenden Gesichts.
Ein ohrenbetäubendes ZISCHEN und FUNKENFLUG erfüllte den Raum. Bonnie schrie auf, ein metallischer Schrei des Schmerzes. Sein Körper zuckte heftig, seine roten Augen flackerten wild. Das Glasrohr zersplitterte, und eine unbekannte Flüssigkeit, die sich darin befunden hatte, spritzte auf Bonnies Schaltkreise.
Bonnie taumelte zurück, seine Bewegungen wurden unkoordiniert. Doch dann geschah das Unerwartete. Die Flüssigkeit, die aus dem Rohr kam, begann zu rauchen, und ein beißender, süßlicher Geruch erfüllte die Luft. Das Rauch wirbelte auf und traf das Phantom.
Das Flüstern verstummte abrupt. Das Phantom Foxy schrie auf, ein schriller, nicht-mechanischer Schrei, der Elaras Ohren schmerzen ließ. Seine amorphe Form begann zu flackern, zu schrumpfen, als wäre es von einer unsichtbaren Flamme verzehrt worden. Es löste sich langsam in Rauch und Schatten auf, verschwand vollständig.
Elara rang nach Luft. Das Phantom war weg. Die chemische Substanz hatte es vertrieben.
Doch Bonnie war immer noch da. Er war verwirrt und verletzt, aber er war immer noch eine massive Bedrohung. Seine roten Augen leuchteten nur noch schwach, und sein Körper zuckte unkontrolliert.
Elara hat Phantom Foxy erfolgreich mit einer chemischen Substanz vertrieben und Bonnie verwundet, aber er ist immer noch aktiv.
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