[DE] FNAF X: Überraschendes Eingreifen Ep 12.1.55
Elara wich panisch zurück, ihr Körper krampfte sich zusammen. Dieses Phantom. Es war nicht physisch. Sie konnte es nicht schlagen oder stoßen. Und doch war seine Präsenz erdrückend, eine Welle des Terrors, die durch ihre Seele zu dringen schien.
Das Flüstern verstärkte sich, wurde zu einem unerträglichen Gemurmel, das Elaras Namen immer wiederholte. Sie spürte, wie ihr Verstand am Rande des Wahnsinns balancierte. Fliehen. Sie musste fliehen.
Sie zwang ihre tauben Glieder, sich zu bewegen, und stolperte rückwärts, weg von der sich nähernden Schattenfigur. Das Geräusch von Bonnie, der gegen die Tür schlug, schien in diesem Moment weit entfernt, eine untergeordnete Sorge im Vergleich zu der psychischen Folter, die dieses Phantom auf sie ausübte.
Das Phantom Foxy schwebte mühelos durch die Hindernisse des Lagerraums, seine amorphe Form glitt über Kisten und Schrott. Seine glühenden Augen fixierten Elara, und sie spürte, wie eine eisige Kälte durch ihren Körper strömte, als wäre sie von einem Geist berührt worden.
„Du… gehörst… uns…“, flüsterte es, die Stimmen in ihrem Kopf wurden lauter, schärfer. „…ewig… hier… gefangen…“
Elara stieß einen panischen Schrei aus, der in der Dunkelheit verhallte. Sie stolperte über eine umgestürzte Metalltonne, ihr Körper krachte unsanft auf den Boden. Das Phantom war nun direkt über ihr, seine schattenhafte Form verdunkelte die bereits dichte Schwärze.
Sie schloss die Augen, presste die Hände über die Ohren, um die Stimmen zum Schweigen zu bringen. Doch sie waren in ihrem Kopf. Das Phantom war eine psychologische Waffe, die ihre schlimmsten Ängste und ihre Verzweiflung nutzte.
Ein lautes KRACHEN! Die Tür zum Lagerraum gab nach. Bonnies massiver Körper stürmte herein, seine roten Augen leuchteten im Raum.
Elara war gefangen. Zwischen einem mechanischen Killer und einem übernatürlichen Schrecken, der ihren Verstand angriff. Sie hatte keine Waffe, kein Licht, keine Hoffnung.
Elara war gefangen, psychisch und physisch angegriffen. Das Phantom schwebte über ihr, sein Flüstern drohte, ihren Verstand zu zerreißen. Bonnie war in den Raum gestürmt, seine glühenden Augen fixierten sie. Dies war das Ende.
Doch in diesem Moment, als die Dunkelheit am dichtesten war und die Hoffnung verloren schien, geschah das Unmögliche.
Ein tiefes, grollendes BRUMMEN erfüllte plötzlich den Raum, ein Geräusch, das nicht von Bonnie oder dem Phantom stammte. Es war tiefer, älter, eine Vibration, die bis in Elaras Knochen drang.
Das Flüstern des Phantoms verstummte. Die amorphe Form zuckte und schien zu schrumpfen, als würde sie von einer unsichtbaren Macht zurückgedrängt. Bonnie stoppte abrupt, seine roten Augen flackerten wild, und ein verwirrtes Zischen entwich ihm.
Aus den tiefsten Schatten des Raumes, aus einer Ecke, die zuvor undurchdringlich dunkel gewesen war, löste sich eine weitere Gestalt. Es war nicht Freddy. Es war nicht Chica. Es war… Golden Freddy.
Er schwebte lautlos in den Raum, massiver als Freddy, sein goldenes Fell war verrottet und fleckig, seine Augenhöhlen waren leer, aber aus ihnen strahlte ein intensives, weißes Leuchten hervor, das die Dunkelheit durchdrang. Er trug keinen Hut, keinen Fliege, nur die leere Hülle eines goldenen Bären. Und er gab keinen Laut von sich. Seine Präsenz war absolut still, aber von einer immensen Macht erfüllt.
Das Phantom Foxy schrie auf, ein schriller, nicht-mechanischer Schrei des puren Horrors. Seine amorphe Form flackerte wild, wurde winzig und löste sich dann vollständig in der Luft auf. Es war verschwunden.
Bonnie stieß ein wütendes, aber verzweifeltes Knurren aus und taumelte rückwärts, schlug gegen die Wand. Seine roten Augen leuchteten nur noch schwach, und sein Körper zuckte unkontrolliert, als wäre er von einer unsichtbaren Kraft getroffen worden.
Golden Freddy schwebte langsam, seine leuchtenden Augen fixierten Bonnie. Er hob eine Hand. Es war keine Geste der Aggression, sondern eine der… Kontrolle.
Ein lautes ZISCHEN und KNIRSCHEN ertönte von Bonnie. Sein Körper versteifte sich, dann fiel er mit einem lauten DUMPFEN SCHLAG zu Boden. Die roten Lichter erloschen. Er war deaktiviert.
Stille. Absolute Stille. Nur Elaras keuchender Atem war zu hören.
Golden Freddy schwebte langsam auf Elara zu. Seine weißen Augen leuchteten mit einer Intensität, die ihr das Gefühl gab, in ihre Seele zu blicken. Er sprach nicht. Aber Elara spürte eine Botschaft in ihrem Kopf. Ein Gefühl. Traurigkeit. Und eine Frage.
Sie war gerettet. Aber von wem? Und zu welchem Zweck?
Elara wurde von Golden Freddy gerettet, der sowohl Phantom Foxy als auch Bonnie deaktiviert hat.
Was soll als Nächstes in deinem Roman passieren?
Versucht Elara, mit Golden Freddy zu kommunizieren oder seine Absichten zu verstehen?
Sucht sie nach einem Fluchtweg, während Golden Freddy still ist?
Entdeckt sie, dass Golden Freddy sie zu etwas Bestimmtem führen will?
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