[DE] FNAF X: Neue Bedrohung vor den Geräten Ep. 12.1.6


Elara presste den winzigen Datenchip fest in ihrer zitternden Hand. Der Lagerraum war wieder in beängstigende Stille getaucht, nur unterbrochen von Bonnies wütendem Knurren hinter der verriegelten Tür. Der Geruch von Schimmel und Verwesung schien sich nun mit dem kalten, sterilen Aroma des Chips zu mischen, oder war es die reine Konzentration, die ihren Verstand klar werden ließ?

Sie kniete auf dem staubigen Boden, ihre Augen fixiert auf den Chip. Was war das für eine Information? Wie konnte sie ihn entschlüsseln? Und vor allem, warum hatte Balloon Boy ihn ihr gegeben? Er war keine Maschine, die bewusst handeln konnte. Oder doch?

Ihr Blick fiel auf die kaputten Animatronics um sie herum – verrostete Kabel, bloßgelegte Schaltkreise. In diesem Gebäude steckte viel alte Technologie. Es musste etwas geben, womit sie den Chip lesen konnte.

Plötzlich hörte Elara ein leises PIEPSEN aus der Ferne. Es war nicht mechanisch, es war elektronisch. Sie drehte ihren Kopf, ihre Augen suchten die Dunkelheit ab. Der Ton war schwach, aber konstant. Er kam aus einer anderen Ecke des Lagerraums, die sie zuvor ignoriert hatte.

Es war das Geräusch eines Pagers. Ein alter, analoger Pager, wie er in den 90er Jahren verwendet wurde. Und er piepste mit einem regelmäßigen Intervall, als würde er eine Nachricht empfangen oder senden.

War es eine Falle? Ein weiterer Trick? Doch Elaras Instinkt, der sie bisher durch diesen Albtraum geführt hatte, sagte ihr, dass dies eine Spur war. Eine Spur zu einem Gerät, das vielleicht mit dem Chip in ihrer Hand kompatibel war.

Sie kroch langsam auf das Geräusch zu, ihre Augen unentwegt die Umgebung absuchen. Der Pager lag halb unter einem Stapel alter, verrotteter Papiere begraben. Als Elara ihn erreichte, sah sie, dass er tatsächlich leuchtete. Ein kleines, verpixeltes Display zeigte eine Reihe von Zahlen und Buchstaben, die in Endlosschleife flackerten.

Und direkt daneben… lag ein kleiner, verstaubter Chip-Leser. Genau für solche Flash-Laufwerke. Es war rostig und sah aus, als hätte es schon bessere Tage gesehen, aber es war da. Ein Hoffnungsschimmer in der Finsternis.

Elara spürte, wie ihr Herz schneller schlug. Dies war kein Zufall. Jemand hatte diese Dinge hier absichtlich zurückgelassen. Jemand, der vielleicht gewusst hatte, dass jemand wie sie sie finden würde.

Sie nahm den Leser vorsichtig in die Hand, ihre Finger schabten über das kalte Metall. Die Luft um sie herum schien zu vibrieren, als ob die Geheimnisse des Chips bereits zu ihr sprächen.

Elara hatte den Chip-Leser und den Pager gefunden. Sie waren ihre einzige Chance, die Geheimnisse zu lüften. Doch bevor sie eines der Geräte auch nur benutzen konnte, hörte sie ein unheimliches SUMMEN und KNACKEN, das nicht von Bonnie kam. Es kam aus der Mitte des Raumes.

Ein schwacher, rötlicher Schimmer begann sich in der tiefsten Dunkelheit zu formen, direkt über einem Haufen von zerbrochenen Animatronic-Teilen. Der Geruch von verbranntem Gummi und fauligem Fleisch wurde plötzlich unerträglich, als sich die Luft um sie herum verdichtete.

„Nicht… allein…“, flüsterte eine verzerrte, heisere Stimme, die tief aus der neu entstehenden Präsenz kam. Es war eine Stimme, die vor Schmerz und unendlichem Groll bebte.

Elara starrte entsetzt. Aus dem Chaos der Schatten und Schrottteile erhob sich langsam eine Gestalt. Es war eine verstümmelte Version von Foxy. Sein rotes Fell war verkohlt und fehlte an vielen Stellen, um sein bloßes Endoskelett freizulegen. Sein Haken war deformiert, und aus seinen Augenhöhlen strahlte ein unheilvolles, zuckendes rotes Licht, das mit jedem Knacken und Zischen stärker wurde.

Dies war nicht der Foxy aus dem Piratenversteck. Dies war Phantom Foxy.

Phantom Foxy zuckte und schwebte in der Luft, seine Bewegungen waren unnatürlich, geisterhaft. Er gab ein leises, keuchendes Geräusch von sich, das wie ein letzter Atemzug klang. Das metallische Schleifen von Bonnie hinter der Tür wurde lauter, als er sich erneut gegen die Barrikade rammte.

Elara war gefangen. Bonnie vor der Tür, und nun Phantom Foxy im Raum. Das Phantom war nicht physisch, es schien aus einer anderen Dimension des Horrors zu stammen. Sie konnte es nicht schlagen. Sie konnte es nicht ablenken.

Phantom Foxy bewegte sich lautlos auf Elara zu, seine Augen fixierten sie mit einem Ausdruck unendlicher Qual und Wut. Er war nicht hier, um zu jagen. Er war hier, um sie in den Wahnsinn zu treiben.

Der Chip und die Geräte waren nutzlos. Sie musste dieser neuen, übernatürlichen Bedrohung begegnen.

Elara wird von Phantom Foxy überrascht, der in der Lage ist, sie ohne physische Interaktion zu terrorisieren.

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