[DE] Squid Game Schweiz Kapitel 12: Der Weltöffentlichkeit präsentiert

 



Der Tag der Veröffentlichung brach an. Gi-hun und Jun-ho saßen in ihrer Hütte, die Augen auf den kleinen Fernseher gerichtet, den Jun-ho mitgebracht hatte. Die Nachrichtenkanäle weltweit waren auf eine Sondersendung der Vereinten Nationen geschaltet. Dr. Anya Sharma stand am Podium, ihr Gesicht ernst, ihre Haltung unerschütterlich.

"Meine Damen und Herren", begann Dr. Sharma, ihre Stimme hallte durch den Saal und über die Bildschirme weltweit, "heute präsentieren wir Ihnen Beweise für eine abscheuliche Form der Kriminalität, die das menschliche Gewissen zutiefst erschüttern wird."

Sie begann, das Dossier vorzustellen, das Gi-hun und Jun-ho zusammengestellt hatten. Sie sprach über die "Spiele", die weltweit stattfanden, über die systematische Ausbeutung verzweifelter Menschen und über das Netzwerk der VIPs, die sich an diesem Leid bereicherten. Dann, mit einer Geste, wurde das Video abgespielt.

Die Bilder der maskierten VIPs, die lachend ein Live-Spiel verfolgten, flimmerten über die Bildschirme. Man sah, wie sie auf die Tode der Spieler reagierten, wie sie Wetten abschlossen, wie sie sich an dem Spektakel ergötzten. Die Stimmen, die Gi-hun und Jun-ho aufgenommen hatten, waren klar zu hören, ihre zynischen Kommentare und ihr grausames Gelächter.

Ein Raunen ging durch den Saal. Reporter stürmten nach vorne, ihre Kameras blitzten. Die Weltöffentlichkeit war schockiert. Die Kommentare in den sozialen Medien explodierten. Empörung, Abscheu, Unglaube – die Reaktionen waren überwältigend.

Gi-hun sah zu, wie die Gesichter der VIPs, die er gefilmt hatte, nun unmaskiert auf dem Bildschirm erschienen, ihre Namen und ihre Verbindungen enthüllt. Regierungen wurden unter Druck gesetzt, Ermittlungen einzuleiten. Finanzinstitute begannen, Konten einzufrieren. Die Lawine, die Gi-hun und Jun-ho ins Rollen gebracht hatten, war zu einer globalen Flutwelle geworden.

"Sie können sich nicht mehr verstecken", flüsterte Gi-hun, Tränen liefen ihm über die Wangen. Es waren keine Tränen der Trauer, sondern der Erleichterung und des Triumphs. Sae-byeok, Ali, Sang-woo... ihre Tode waren nicht umsonst gewesen.

Jun-ho legte ihm eine Hand auf die Schulter. "Das ist erst der Anfang, Gi-hun. Aber es ist ein guter Anfang."

Die Organisation würde zurückschlagen, das wussten sie. Aber jetzt standen sie nicht mehr allein. Die Welt wusste Bescheid. Und die Jagd auf die VIPs und die Drahtzieher der Spiele hatte gerade erst richtig begonnen. Die Schweiz, einst ein Ort der Diskretion für die Reichen, wurde nun zum Schauplatz einer globalen Jagd nach Gerechtigkeit.

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